Gewöhnlicher Gilbweiderich, Lysimachia vulgaris

171011, 161838, Gewöhnlicher Gilbweiderich, Lysimachia vulgaris
171011, 161838, Gewöhnlicher Gilbweiderich, Lysimachia vulgaris

Gewöhnlicher Gilbweiderich,
Lysimachia vulgaris

Systematik
Asteriden
Ordnung: Heidekrautartige (Ericales)
Familie: Primelgewächse (Primulaceae)
Unterfamilie: Myrsinengewächse (Myrsinoideae)
Gattung: Gilbweiderich (Lysimachia)
Art: Gewöhnlicher Gilbweiderich
Wissenschaftlicher Name
Lysimachia vulgaris
L.

Wird auch Rispen-Gilbweiderich und Gewöhnlicher Felberich genannt. In Mitteleuropa kommt er besonders in Gesellschaften des Verbandes Magnocaricion, Filipendulion oder Molinion vor. Den Gewöhnlichen Gilbweiderich findet man häufig an lichten Waldstellen, in Sumpfgebüschen, Röhrichten, Bachsäumen und auf feuchten Wiesen in ganz Deutschland. Zerstreut kommt er zudem in Kalk- und Trockengebieten vor. Der Gewöhnliche Gilbweiderich gehört zu den wenigen Arten in der mitteleuropäischen Flora, die ihre Bestäuber statt mit Nektar mit Öl lockt. Zu den häufigsten Blütenbesuchern zählt die Schenkelbiene (Macropis labiata), die in ihrem Vorkommen offensichtlich an die Verbreitung des Gewöhnlichen Gilbweiderichs gebunden ist. Die Bestäubung erfolgt dadurch, dass sich die Schenkelbiene auf den Blüten der Pflanze paart. Die Weibchen sammeln das Öl mit Hilfe von Saugpolstern an ihren Mittelbeinen und streichen es in Ihre Hinterschenkelbürsten, wo es sich mit dem gesammelten Pollen zu einem dicken Klumpen vermischt. … “Seine herausrangendste Wirkung sind die adstringierenden und blutstillenden Fähigkeiten, was den Gibweiderich zu einem Mittel der Wahl bei Zahnfleischbeschwerden und Mundentzündungen macht.” –   “Von dem vereinzelt vorkommenden, als Zierpflanze verwendeten Punktierten Gilbweiderich (L. punctata) unterscheidet sich der Gemeine Gilbweiderich mit Hilfe des roten Randes an den Lappen seiner Kelchblätter. Die Kelchblätter des Punktierten Gilbweiderichs sind einfarbig grün. ”   Bilder der Schenkelbiene auf wildbienen.de, wildbiene.comFamilie: Primelgewächse – Primulaceae, Höhe: 50–160 cm. Blüte: Strahlig, 8–16 mm breit. Fünf gelbe Blütenblätter. Blumenkrone verwachsenblättrig mit kurzer Kronröhre und flachen Kronblattzipfeln, kurzröhrig, Lappen an der Spitze rundlich. Fünf Kelchblätter. Kelchblätter am Rand rotbraun. Das Gynoeceum besteht aus fünf miteinander verwachsenen Fruchtblättern. Fünf Staubblätter. Blütenstand lockere, doppelte Zweigtraube. Blätter: In Wirteln oder gegenständig, kurzstielig. Die Blattspreite ist eiförmig–lanzettlich, dunkel gepunktet. Frucht: Kugelförmige Kapsel mit Kapselzähnchen. Standort: Ufer, feuchte Wiesen, Graben- und Bachufer, feuchte Laubwälder. Auch Wegränder. Blütezeit: Juni–August.

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